Bundesärztekammer

Anschrift
Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern
Herbert-Lewin-Platz 1
10623 Berlin
Allgemeiner Kontakt
T +49 30 4004 56-0
F +49 30 4004 56-388
info@baek.de 
www.bundesaerztekammer.de 

Präsident:
Prof.Dr. Frank Ulrich Montgomery
Vizepräsidenten:
Dr. Martina Wenker
Dr. Max Kaplan
Ehrenpräsident:
Prof.Dr.Dr.hc Karsten Vilmar

Hauptgeschäftsführer:
Dr.med. Bernhard Rochell
Stv. Hauptgeschäftsführer: 
Dr.med. Annette Güntert
Dipl.-Volksw. Rainer Raabe

Die Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ärztekammern) ist die Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung; sie vertritt die berufspolitischen Interessen der 459.021 Ärztinnen und Ärzte (Stand: 31.12.2012) in der Bundesrepublik Deutschland. Als Arbeitsgemeinschaft der 17 deutschen Ärztekammern wirkt die Bundesärztekammer (BÄK) aktiv am gesundheitspolitischen Meinungsbildungsprozess der Gesellschaft mit und entwickelt Perspektiven für eine bürgernahe und verantwortungsbewusste Gesundheits- und Sozialpolitik.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges entstand die ärztliche Selbstverwaltung heutiger Prägung. Nach 1990 entstanden auch in den fünf neuen Bundesländern Ärztekammern und Kassenärztliche Vereinigungen als Körperschaften öffentlichen Rechts.

NEWS aus der Bundesärztekammer

Ausklappen 6. Fortbildungskongress der Ärztekammer Berlin: „Ist ,maximale‘ Medizin optimal?“(Öffnet neues Fenster)
22.09.17 12:00
Berlin - „Ist ,maximale‘ Medizin optimal?“ Dieser zentralen Frage will der 6. Fortbildungskongress, den die Ärztekammer Berlin am morgigen Samstag zusammen mit der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft veranstaltet, nachgehen. Unter dem Stichwort „preventing overdiagnosis“ (Vermeidung von Überdiagnose) wird international diskutiert, wie gute Indikations- und Behandlungsqualität erreicht wird, auch ohne alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten vollständig auszuschöpfen. „Es geht also um die Frage, wie wir vom medizinischen Machbaren hin zu einem ,mehr Arzt und weniger Medizin‘ kommen“, erklärt der Präsident der Ärztekammer Berlin, Dr. med. Günther Jonitz und ergänzt: „Denn nicht alles, was medizinisch möglich ist, ist für den Patienten gut und sinnvoll.“
Ausklappen Hessen: Der Grippe keine Chance geben(Öffnet neues Fenster)
21.09.17 12:00
Frankfurt - Kratzen im Hals, Husten, Schnupfen und Müdigkeit: Ist das schon eine Grippe? „Eine harmlose Erkältung unterscheidet sich deutlich von der Influenza“, sagt Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der hessischen Ärztekammer: „Während eine allgemeine Erkältungskrankheit in der Regel nach einigen Tagen abklingt, handelt es sich bei der der Influenza um eine schwerwiegende, durch Viren verursachte Erkrankung.“ Da die jährliche Grippeschutzimpfung einen wirksamen Schutz vor der Infektion mit dem Grippevirus bietet, ruft die Landesärztekammer Hessen auch in diesem Herbst dazu auf, sich in den kommenden Wochen impfen zu lassen. Um rechtzeitig geschützt zu sein, wird empfohlen, sich bereits in den Monaten Oktober oder November impfen zu lassen. Auch zu Beginn und im Verlauf der Grippewelle kann es noch sinnvoll sein, eine versäumte Impfung nachzuholen, da nicht vorherzusagen ist, wie lange eine Influenzawelle andauern wird. Nach der Impfung dauert es etwa 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist.
Ausklappen 23. September 2017: Landesweiter Aktionstag „Sachsen bewegt sich“(Öffnet neues Fenster)
21.09.17 12:00
Dresden - Hauptursache für viele Erkrankungen ist Bewegungsmangel. Die meisten Menschen wissen, wie wichtig Bewegung für ihre Gesundheit insgesamt ist. Bekannt ist auch, dass durch Bewegung Stresshormone abgebaut und Glückshormone freigesetzt werden. Um für das Thema „Bewegung“ noch mehr zu motivieren, veranstaltet der Sächsische Volkshochschulverband e.V. zusammen mit dem Ausschuss Prävention und Rehabilitation der Sächsischen Landesärztekammer am 23. September 2017 einen landesweiten Aktionstag „Sachsen bewegt sich“.
Ausklappen Ehrenplakette der Ärztekammer Niedersachsen für Dr. Alexandra Jablonka(Öffnet neues Fenster)
21.09.17 12:00
Hannover - Als Notärztin und Lehrrettungsassistentin war Dr. Alexandra Jablonka bereits bei mehreren Großeinsätzen dabei – so etwa beim Loveparade-Unglück am 24. Juli 2010 in Duisburg. Für ihre großen humanitären Verdienste erhielt die 32-Jährige heute die Ehrenplakette der Ärztekammer Niedersachsen und ist damit die jüngste Trägerin dieser Auszeichnung. Alexandra Jablonka qualifiziert sich derzeit an der Klinik für Immunologie und Rheumatologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zur Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie.
Ausklappen „Gewalt gegen Ärzte“: Ärztekammern aus Mittel- und Osteuropa verabschieden gemeinsame Resolution(Öffnet neues Fenster)
19.09.17 12:00
Ausklappen Niedersachsen: „Zulassungsverfahren zum Medizinstudium reformieren“(Öffnet neues Fenster)
19.09.17 12:00
Hannover - „Die Eignung für den Arztberuf manifestiert sich nicht nur in der Abiturnote. Entscheidend sind auch die soziale Kompetenz, die Empathie für den Umgang mit Patienten und Ihren Krankheiten sowie einschlägige Berufserfahrungen“, sagt die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen und Vizepräsidentin der Bundesärztekammer Dr. med. Martina Wenker. Das aktuelle Zulassungsverfahren betrachtet sie als nicht mehr zeitgemäß. „Ich begrüße es sehr, dass sich das Bundesverfassungsgericht derzeit mit der Frage befasst, ob der Numerus clausus als Zulassungsvoraussetzung für das Medizinstudium mit dem Grundgesetz vereinbar ist.“ Die Richter in Karlsruhe werten gegenwärtig die Meinungen von Hochschulen, Verbänden und Gewerkschaften aus. Am 4. Oktober wird es eine öffentliche Anhörung geben.
Ausklappen Prüfgremien legen Berichte vor(Öffnet neues Fenster)
18.09.17 12:00
Ausklappen 3. Internationaler Tag der Patientensicherheit – Ärztekammer Berlin setzt sich für die Stärkung der Sicherheitskultur in Kliniken und Praxen ein(Öffnet neues Fenster)
18.09.17 12:00
Berlin - Anlässlich des 3. Internationalen Tages der Patientensicherheit am 17. September ruft der Präsident der Ärztekammer Berlin, Dr. med. Günther Jonitz, dazu auf, die Sicherheitskultur in Kliniken und Praxen zu stärken. Eine angstfreie Kommunikation über problematische Abläufe und Fehlerquellen sind das A und O für sicheres Handeln in der Patientenversorgung. Ohne eine entsprechend lösungsorientierte Grundhaltung – allen voran bei den ärztlichen Führungskräften – und eine Sicherheitskultur, die diese offene Kommunikation fördert, ist Patientensicherheit nicht denkbar“, betont Jonitz und ergänzt: „Führung und eine wertschätzende, an der Lösung von Problemen orientierte Kommunikation kann man lernen. Die Ärztekammer Berlin bietet dafür entsprechende Kurse an, die sehr gut angenommen werden.“ Doch nicht nur Ärztinnen und Ärzte sind aufgefordert, sich aktiv für einen Wandel der Sicherheitskultur einzusetzen. „Gute Führung und offene Kommunikation können nur in einem Rahmen funktionieren, der das auch zulässt. Klinikbetreiber und die Verantwortlichen in der Politik müssen dafür Sorge tragen, dass wir im Gesundheitswesen Rahmenbedingungen haben, die sicheres Handeln ermöglichen. Gute Führung fängt immer oben an und ist das, was unten ankommt“, unterstreicht Jonitz.